Die ‚End Fed‘ – Antenne

Ja, entfettet wurde sie auch.

Nachdem ich im Urlaub portablerweise diverse Langdrähte und Bazooka-Antennen ausprobierte, kam nach einem QSO mit I/DL1DMB die Idee auf, seine ‚hochgerühmten‘ End-Fed’s mal zu probieren. … und es war ein voller Erfolg.

Mittlerweile habe ich drei End-Fed – Antennen gebaut, eine 40-20-10m, eine 80, 40, 20m und eine reine 20m-End-Fed.

Zur Funktion und Wirkungsweise sage ich nix, da sonst die immerüberschlauen OM’s ja alles besser wissen … ist ja nur ’ne Langdraht…etc.

Wichtig war mir als Wohnmobiler und Wohnwagler: Nur EIN Aufhängepunkt in der Landschaft ca. 10m hoch und dann Richtung Wohngehäuse, keine Radials, wo ständig Leute drüber stolpern etc. und keine krampfhaften Erdungsversuche und kein Tuner nötig.

  • Zum Übertrager:

Verwendet wurden Nicht-Amidon Ferrite (FT240-34 und FT140-34 ähnlich)

Beide Kerne lassen sich ineinander stecken und dann kann man die auch noch stocken. Damit ist der Übertrager bis 600 Watt SSB PEP geeignet.

  • Mehrband-Antenne:

40-20-10m End-Fed: Zwei ineinander gesteckte Ferrite mit 2 Ankoppelwindungen + 7 + 7 Windungen, ergibt 2:16, ist 1:8, ist Impedanz-Transformation von 1:64. Ist optimiert für 20m-Betrieb. Nach dem Halbwellendraht kommt noch eine Spule mit 49 microHenry und ein weiterer Draht als Verlängerung für 40m.

80-40-20m End-Fed: Zwei ineinander gesteckte Ferrite und dann nochmals zwei aufeinander gestockt mit 3 Ankoppelwindungen + 8 +10 Windungen ergibt 3:21, ist 1:7, ist Impedanz-Transormation von 1: 49. Ist damit optimiert für 40m-Betrieb. SWR 1:1,2 bei ca. 50 Ohm, wenn mit 2,6 kOhm abgeschlossen. Nach dem Halbwellendraht kommt noch eine Spule mit 93 microHenry und ein weiterer Draht als Verlängerung für 80m.

  • Ableitung:

In die 50-Ohm-Ableitung wurde noch ein Mantelwellenfilter nach ca. 3 m Kabel integriert…man weiß ja nie…

ff.