Traccar

Traccar ist eine Open Source software, um ein GPS-Portal aufzubauen.

Dies kann man auf einem PC einrichten mit Windooof oder Linux oder , oder , oder.

Ich habe Traccar auf Win10 eingerichtet, um erst einmal zu testen, was es kann.

Als ich so halbwegs überzeugt war, habe ich es auf meiner NAS von Synology aufgebaut.

Das war insgesamt ein Drama, da alle mögliche Software-Baster linuxmäßig natürlich keine Ahnung von Beschreibung und Fortschreibung derselben haben, sondern einfach nur basteln ...

Ob man überhaupt so etwas braucht, sei mal dahingestellt. 'Eigentlich' will 'man(n)' ja nur im 'Klau'-Wesen wissen, wer das Auto, Elektrofahrrad oder Sonstwas gestohlen hat. Und dazu reicht es eigentlich, den Standort mit SMS abzufragen. Was natürlich daneben geht, wenn das Fahrrad oder Auto in einer Tiefgarage demontiert wird. Hier ist eine ständige Aufzeichnung per GPS-Portal insofern hilfreich, da zumindest der Weg bis zur Tiefgarage aufgezeichnet wurde. Den Rest muss man dann mit einem Baseball-Schläger (natürlich aus umweltfreundlichem Bambusrohr) erledigen.

Traccar auf einer Synology (11.2017)

funktioniert erst einmal überhaupt nicht! Typ: DS213j MARVELL Armada 370

Im Paket-Zentrum extern von cphub.net kann man zwar eine Version holen, die ist aber alt. Also der Reihe nach:

Ganz am Anfang am Besten WinSCP auf dem Rechner installieren und einen ssh-Zugang auf root des NAS konfigurieren.

Weiterhin mit 'Easy Bootstrap Installer', installiert aus dem Packet-Zentrum, ipkg ermöglichen und auch iPKGui aus dem Paketzentrum holen.

Was man unbedingt installeirt haben muß, ist:

coreutils

textutils

gettext

ipkg (siehe oben)

java7 oder java8

MySQL enabled

Aus dem Paket-Zentrum oder manuell, falls noch nicht vorhanden, MariaDB 10 und PHPMyAdmin installieren. Am Besten User: root mit keinem Passwort.

Aus dem sourceforge.net die traccar-datei: traccar3.14-018-noarch.spk oder Neuer, falls vorhanden, runterspeichern auf den NAS.

https://sourceforge.net/projects/traccar-synology/files/Synology-Beta/

Keinesfalls die originale Linux-Variante traccar von traccar.org holen, da einiges geändert werden müsste. Und auch nichts von cphub.net, da veraltete Versionen dort sind.

Allein bis hierhin werden einige bereits aufgegeben haben, da der Linux-Schrott soviel abhängige Arbeiten erfordert, dass es einen graust.

Falls man es doch geschafft hat:

traccar installieren. Aber keine Angst, laufen tut es 'noch' nicht!

Im Gegensatz zur Original-Linux-Version wird traccar aufgerufen mit der NAS-IP auf Port: 55000, also z.B.: http://192.168.178.5:55000    Dies ist der Admin-Port.

Aber vorher:

Mit ssh in den /volume1/@appstore/ gehen und traccar auffinden. Im Unterverzeichnis /conf/ liegt die traccar.xml. Diese editieren:

<entry key='database.url'>jdbc:mysql://192.168.178.5:3307/traccar?allowMultiQu

Also die IP des NAS, gefolgt von dem Port der MariadB 10. Localhost oder die IP desselben hat bei mir nicht funktioniert.

Möglicherweise jetzt mit phpMyAdmin überprüfen, ob user und password der traccar Datenbank auf 'traccar' stehen.

Jetzt sollte/könnte es laufen, es sei denn, irgendwelche Berechtigungen stimmen nicht, dann gibt es error 403 oder 500. Hier ist dann Eigeninitiative gefragt.

Sollte es wirklich funktionieren, dann kann man die ID's der Tracker eintragen, entweder die IMEI oder die 12stellige mit führender Null versehene Teilnummer der IMEI. Das sollte aber in der Beschreibung des Trackers stehen.

Weiterhin muß man dem Tracker nun irgendwie beibringen, daß er seinen Kram zum Server sendet. Das ist der ipadmin-Befehl.

Hierzu entweder die IP oder den Domainnamen des Servers, bzw. bei mir die dynDNS-Adresse von synology.me angeben und einen Port im Bereich 55001 bis 55200. (Doch das ist Tracker-spezifisch und ist im Bereich Tracker TK102 weiter beschrieben.)

Überprüfung eingehender GPRS Daten.

Gibt es Probleme mit dem Zugang über GPRS, dann sollte man sich einmal das log mit Namen tracker-server.log im Verzeichnes /traccar/logs/ anschauen und einen Hexeditor bereit halten. 

Aber auch eine Portüberprüfung wäre sinnvoll, ob denn überhaupt die Ports nach draussen offen sind (also mindestens 55000 und einer mindestens aus der Reihe 55001 - 55200), sehr hilfreich ist hier traccar.org mit Port-Check und Hex-Decoder.

Eine Zeile einer verunglückten Meldung sieht dann so aus: 

2017-11-25 14:13:15 DEBUG: [86F76A95: 55002 > 2.247.252.97] HEX: 283033333032333930333033354150303148534f29

die folgende Zeile zeigt eine erfolgreiche Übertragung und Verarbeitung im Server:

2017-11-23 19:07:45  INFO: [0482F9B0] id: 087063626097, time: 2017-11-23 19:07:42, lat: 48.65656, lon: 11.70246, speed: 0.4, course: 0.0

Viel Spass!